Grabbepflanzung auf
der Bundesgartenschau.



Goldmedaillen auf Bundesgartenschauen


Bild "Friedhofsgärtnerei:buga2009.jpg"Bereits bei der Bundesgartenschau 1975 konnten sich die Besucher in vielen Ausstellungsbeiträgen vom besonderen Gespür der Familie Otto für Blumen und Pflanzen überzeugen. Als Mannheimer Kreisgärtnermeister hat Heinz Otto damals das Blütenspektakel maßgeblich mit vorbereitet. Seitdem wurden die Leistungen von Otto Blumen mit 36 Medaillen und weiteren Sonderpreisen für Pflanzenzucht, floristisches Gestalten und Grabgestaltung prämiert. In den Jahren 2011 und 2013 erhielt Otto Blumen mit der Großen Goldmedaille, die höchste Auszeichnung, die der Zentralverband Gartenbau für eine Grabanlage vergeben kann.
 

Sechs Goldmedaillen und ein Ehrenpreis für Otto Blumen



Bild "Friedhofsgärtnerei:buga2013.jpg"
Bundesgartenschau in Hamburg 2013
Erneut ein riesiger Erfolg für Otto Blumen auf der internationalen Bundesgartenschau in Hamburg 2013. Auch bei der letzten der drei Disziplinen, der Herbstbepflanzung, kamen die Grabgestaltungen von Otto Blumen bei der Jury so gut an, dass wir uns neben sechs Goldmedaillen und einem Ehrenpreis nun noch einmal besonders freuen dürfen über die Große Goldmedaille für die "Beste Gestaltung einer Urnenwahlgrabstätte".
 

Auch bei der Sommerbepflanzung konnte Otto Blumen auf der BuGa 2013 in Hamburg punkten und die Fachjury überzeugen: So konnten wir das hohe Niveau der beiden Goldmedaillen halten und erreichten zusätzlich einen Ehrenpreis für "Eine sehenswerte und gelungene Abstimmung von Grabbepflanzung und Legende".


3. Goldmedaille der Saison in Koblenz für Otto Blumen



Bild "Friedhofsgärtnerei:BUGA2011.JPG"Bundesgartenschau in Koblenz 2011
Unsere Teilnahme an der Bundesgartenschau 2011 in Koblenz wurde gekrönt mit der 3. Goldmedaille der Saison sowie – sensationell – mit der Großen Goldmedaille für die beste Gestaltung eines einstelligen Wahlgrabes überhaupt!

Gärtnermeister Eric Springer hat die mit blauem Wachholder angelegte Fläche durch ein Blumenbeet aus orangefarbenen Begonien und einem schwarzblättrigen Kartoffelgewächs geschmückt. Nicht nur bei den Preisrichtern, sondern auch bei den zahlreichen Besuchern der Blumenschau traf diese Gestaltung auf große Beachtung und Anerkennung.

Name des Ausstellers:
Otto Blumen GmbH

Thema der Ellipse:
Symbol – Sprache

Grabart:
Einzelgrab

Grabmal:
"Der letzte Gruß"

Gedanken zur Gestaltung unseres Ausstellungsbeitrags:
Die Gestaltung der Grabstätte wurde auf das Leben von Kristina Schmidt abgestimmt. Die 24jährige ist durch ihren plötzlichen und unerwarteten Tod aus ihrem Familien und Freundeskreis gerissen worden. Sie wuchs in einer Winzerfamilie am Mittelrhein auf. "Weinbau im Einklang mit der Natur" ist die Philosophie des Fördervereins in dem sie sich in den letzten Jahren immer mehr engagierte. So kam es auch zur Materialauswahl des Grabmals: Kalk und Schiefergestein aus der Region. Mit der Schiefertafel ist ein Platz entstanden auf dem die Angehörigen und Freunde nicht nur einen letzten Gruß übermitteln können, sondern immer wieder in Kontakt mit der lieben Verstorbenen treten können.

Die Schriften wurden in der Gestaltung mit den reflektierenden Drähten wieder aufgenommen, die sich, wie suchende Nachrichten, durch den Raum windend bewegen und schließlich über die Rebenhölzer einen Übergang ins Paradies finden. So ist auch der Weinstock ein Symbol für die Verbundenheit zwischen Christus und den Gläubigen. "Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben" sagt Jesus zu seinen Jüngern (Johannesevangelium 15, 1 – 5). Man sagt heute "einen guten Draht zu jemanden zu haben". Der Glanz der Drähte steht für Hoffnung und Trost. Licht ins Dunkle bringen, Geborgenheit geben, den Glauben an einen Neuanfang stärken.

Auch die Dachwurze stehen für Schutz gegen dunkle Mächte, hier in geselliger Runde den Freundeskreis darstellend. Die Mädchenkiefern pflanzte der Vater zur Zeit der Konfirmation für "Seine Mädchen" in den Garten, damit auch sie mit Lebenskraft und Ausdauer ein langes und glückliches Leben haben werden. Nun beschloss er diese Wünsche für Kristinas Weiterleben nach dem Tode mit einzupflanzen.

Mit dem Wissen von Jakob Lorber (Der Schreiber des Herrn), dass unschuldig verstorbene Kinder direkt ins Himmelreich kommen, wählten wir mit dem Vater einen blauen Bodendecker. Der Wacholder legt sich wie eine schützende Decke über den letzten Zufluchtsort. Alle die Kristina geliebt haben, sollen sie einmal in der höchsten Himmelssphäre wieder finden.

Das Blumenbeet symbolisiert ihre Familie und ihr Zuhause. Die warmen Farben stehen für die Liebe und die noch spürbare Nähe des temperamentvollen Mädchens, die weißen Farbakzente für die letzten Grüße, die als Kreidetexte auf der Tafel stehen. Das Beet (die Familie) wurde optisch in 2 Stücke geteilt, die dennoch stark miteinander verwurzelt sind. So wird auch die Familie durch die ewige Liebe, die Hoffnung und den Glauben für immer miteinander verbunden sein.
 
    
Otto Blumen Mannheim

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